Mein Januar 2026: Vorwärts, es geht weiter

Ein Pfau der ein Rad schlägt, das Bild wurde von einer KI generiert

Der erste Monat von 2026 ist bereits vorüber. Und ich mag mich mit folgender Feststellung wiederholen in meinen Rückblicken, aber ich finde es einfach krass, wie schnell die Zeit vergeht. Hatte das Jahr nicht gerade erst begonnen?

Nun denn, es ist, wie es ist, hier also der erste Rückblick für dieses Jahr. Darin staune ich über den recht rasanten Einstieg in mein Business-Jahr, das mit einem neuen Angebot begann und schlage ein Rad hinüber zur Haltung von Pfauen.   

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Vom Fluch und Segen der spitzen Positionierung

Bildcollage: Dorothee steht auf einer Bergspitze als Sinnbild für eine spitze Positionierung; Foto im Hintergrund von Hans, pixabay.com

Sobald man sich damit beschäftigt, sichtbar werden zu wollen, fangen die Algorithmen an, einem die Werbeanzeigen und Accounts von Marketing-Experten in den Feed zu spülen. Und dann wird man eines immer wieder hören: du musst dich spitz positionieren. 

Und dann steht man da mit einem Bauchladen an Talenten und fragt sich, und jetzt?

Eigentlich kannst du doch so viel mehr als nur eine Sache. Und irgendetwas davon wegzulassen, nur um dich spitz zu positionieren, fühlt sich wie eine Amputation an. 

Auch ich kenne dieses Ringen um die Positionierung. Daher möchte ich das Thema hier insbesondere mit dem Blick auf Selbständige genauer unter die Lupe nehmen. 

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Strategisches Marketing versus intuitives Marketing

Weitblick mit Strategie und Freude durch intuitive Umsetzung, beides zeigt dieser Blick vom Berg herab über das nebelverhangene Tal: Weitblick und Schönheit des Moments

Zu Beginn meiner Selbständigkeit bin ich bei Marketingaktivitäten vor allem der Freude und den spontanen Impulsen gefolgt. Die Beiträge, die daraus entstanden, zeichnete eines durchgehend aus: Leichtigkeit und Authentizität. Das ist wichtig. Ich habe intuitiv gemacht, was man intuitives Marketing nennt.

Auch von meinen Kundinnen höre ich, wie viel sie ausprobiert und spontan umgesetzt haben, vor allem, weil es ihnen Spaß gemacht hat. Das ist gut und hilfreich, um die eigene Sprache, den eigenen Stil und Ausdruck zu finden.

Aber dann kommt der Punkt, an dem spontan und intuitiv oft nicht mehr reicht.
Denn so wie es die Nacht nicht ohne den Tag gibt, braucht es auch im Content-Marketing strategische Eckpfeiler, zwischen denen sich spontane, kreative Impulse entfalten dürfen, die dennoch auf eine Gesamtstrategie einzahlen.

Daher sollte es bei der Antwort auf die Frage “Strategische Marketing versus intuitives Marketing” nicht um ein Entweder-Oder, sondern um ein Sowohl-als-auch gehen.

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Diagnose Verzweiflungs-Marketing

Das Prinzip Hoffnung nährt das Verzweiflungs-Marketing, hier auf dem Bild symbolisiert durch einen Regenbogen

Marketing zu betreiben, kann ein hartes Brot sein. Vor allem dann, wenn man noch ganz am Anfang der Selbständigkeit steht. Wenn man macht und macht, aber scheinbar keine Erfolge einfährt. Und wenn die Frustration wächst, weil alle bisherigen Versuche scheinbar nicht weiter bringen, passiert das, was ich Verzweiflungs-Marketing nenne: es wird getrickst. 

Verzweiflungs-Marketing nenne ich es, weil es im ersten Moment möglicherweise nach vorne bringt, aber das Risiko in sich birgt, dich wieder ganz auf Null oder noch weiter darunter zu katapultieren, wenn der Trick auffliegt. 

Was soll ich nur tun, wenn keiner mich sieht? Bitte kein Verzweiflungsmarketing.
Um was es dabei genau geht, erfährst du in diesem Artikel.

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Diagnose Social Müdia

Dorothee schaut leicht genervt, vielleicht ein akuter Anfall von Social Müdia

Posten, posten, posten, und dann… nichts. Ein Herzchen hier, einen Kommentar dort, vereinzelt neue Follower, aber sonst… nichts. Keine Anfragen, keine Buchungen, kaum neue Reichweite. Das ist das Ergebnis monatelangen, manchmal jahrelangen Postens auf Social Media. Und es führt über kurz oder lang zu Social Müdia.

Social Müdia, das ist die Erschöpfung, die einsetzt, wenn man erkennt, dass all das Rödeln, Machen und Tun auf Social Media zu keinen befriedigenden Ergebnissen führt. Wenn all diese hingebungsvollen Beiträge und Reels, die man erstellt hat, kaum Beachtung finden und man erkennen muss, dass man eine Randnotiz auf der Bühne von Social Media bleibt: meist unbeachtet.

Wenn Social Müdia einsetzt, taucht auch die Frage auf, ob man überhaupt noch Energie und Aufmerksamkeit in ein oder mehrere dieser Medien stecken soll, wenn all das Engagement nicht zu neuen Kunden und Verkäufen führt. Denn eigentlich sollte Social Media doch genau das sein: ein Marketing-Instrument, das Sichtbarkeit und damit neue Kunden und Verkäufe verspricht.

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Viral gehen – wie sinnvoll ist das wirklich?

Sonnenlicht scheint durch kahle Äste, wie der Scheinwerfer, der sich bei viralen Videos auf uns richtet

Der Traum eines (fast) jeden, der für Social Media wie Instagram oder Tiktok Videos und Beiträge erstellt: endlich viral gehen. 

Viral gehen, das ist der Moment, in dem die View-Zahlen explodieren, es Herzchen und Likes hagelt und in den Kommentarspalte geschrieben wird, was das Zeug hält. 

In diesem Artikel habe ich bereits zum Thema virale Videos auf Instagram geschrieben. Hier möchte ich noch mal einige Aspekte vertiefen. Fangen wir mit der Definition von viral gehen an. 

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Meine To-Want-Liste für das 1. Quartal 2026

Ein Waldweg im Schnee im Januar 2026

Nach dem Jahresrückblick ist vor der nächsten To-Want-Liste. Denn mit dem neuen Jahr startet ein neues Quartal. Und während in meinem letzten Blogartikel der Blick zurück ging, auf das was war, liegt er nun wieder vorwärts gewandt, auf das was kommt.

Ich habe mir gleich zu Beginn der ersten Arbeitswoche im Januar ausführlich Zeit für die Jahresplanung genommen und dabei bereits Stichpunkte für die aktuelle To-Want-Liste gesammelt.

In mir streiten sich manchmal zwei Seiten: die eine möchte möglichst unverplant und im spontanen Flow leben und die andere Seite liebt Planung, Perspektiven und klare Handlungsvorgaben. Ich denke, beides hat im Leben seine Berechtigung.

Planung, zum Beispiel in Form einer To-Want-Liste, hat den Vorteil, dass Fokus und Energie klar ausgerichtet genutzt werden können und uns dadurch zielgerichteter vorwärts bringen.

Wir sollten nur bei aller Planung nicht vergessen, dass Leben das ist, was passiert, während wir dabei sind andere Pläne zu machen. Was heißt, dass wir spontan reagieren sollten, wenn das Leben es von uns erfordert und uns nicht starr an Plänen festzuhalten, wenn sie der Realität nicht dienlich sind. Aber: ohne dabei Ziele aus den Augen zu verlieren, die uns wirklich wichtig sind.

Uns zwischendurch dem spontanen Flow hinzugeben, hilft, mit uns selbst und dem Leben in Kontakt zu bleiben und spontane Impulse wahrzunehmen und umzusetzen, die nicht hätten geplant werden können.

Wie so oft, es kommt auf die richtige Balance an.

Du weißt nicht, was eine To-Want-Liste ist? Dann lies mal hier weiter. Und zu meiner aktuellen To-Want-Liste geht es hier weiter:

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Mein Jahresrückblick 2025: Aus Alt mach Neu

Dorothee sitzt mit dem Rücken zur Kamera und blickt in den Sonnenuntergang

Das Jahr ist vorbei. Adieu, liebes 2025, ich widme dir hier einen ausführlichen Rückblick und bedanke mich für diese lehrreiche Zeit inklusive aller Schleudergänge.

Denn nach langem Irren und Wirren gab es beruflich in der Jahreshälfte eine große Kehrtwende zurück in alte Gefilde mit dem Gefühl, endlich wieder Boden unter den Füßen zu bekommen. Diesem Teil meines Jahres und der beruflichen Entwicklung widme ich im Rückblick viel Platz, denn es war prägend und sehr beeinflussend für mein ganzes Jahr. 

Beim Schreiben das Jahr Revue passieren zu lassen und dann die lehrreichen Lektionen schwarz auf weiß zu lesen, lässt mich dankbar zurückschauen. Ich weiß, dass ich viel geschafft habe und darauf bin ich stolz und dankbar zugleich. Ich fühle mich nun am Jahresende größer und gefestigter und um ein Vielfaches gewachsen. Und das lässt mich optimistisch in das neue Jahr blicken. 

Ein großer Dank geht auch an Judith Peters, die mit ihrer Aktion Jahresrückblog eine entscheidende Triebfeder war, diesen episch langen Artikel auch in diesem Jahr wieder zu schreiben. Doch obwohl ich diesmal sogar früher mit dem Schreiben angefangen habe, muss ich gegen Ende einen Teil noch unvollendet lassen, um pünktlich zu Silvester online zu gehen. Egal. Perfekt unperfekt. Auch die Bilder zum Jahr werde ich erst nach und nach ergänzen.

Und nun lade ich dich ein, mit mir in mein Jahr 2025 einzutauchen…

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Verkaufen auf dem Weihnachtsmarkt und eine nicht ganz ernstgemeinte Persönlichkeitsstudie

Eine leuchtende Lichtpyramide als weihnachtliche Fensterdeko

Welcher Weihnachtsmarkt-Kunde bist du? Die Stille, der Chaot, die Spontane oder… Finde es mit meiner Analyse heraus 😉

Verkaufen auf dem Weihnachtsmarkt ist eine spannende Sache. Nicht nur, dass man hinter die Kulissen der Adventszeit eintaucht, dorthin wo die Geschenke unter dem Baum herkommen. Man begegnet hinter dem Verkaufstresen einer Weihnachtsmarktbude so unglaublich vielen unterschiedlichen Menschen und ihren ebenso unterschiedlichen Kaufverhalten.

Ich kann das nur jedem empfehlen, der mit dem Thema Verkaufen zu tun hat. Man lernt dort eine ganze Menge über den Verkaufsprozess und wie unterschiedlich Menschen zu ihren Entscheidungen gelangen. Und auch, bei welchen Menschen ein Verkaufsgespräch nicht zum Ziel führen wird.

Mit einem Augenzwinkern habe ich hier eine Kunden-Typisierung der Weihnachtsmarktbesucher erstellt. Vielleicht entdeckst du dich auch selbst darin wieder und ebenso deine Kundinnen.

Wenn du ein Gespür dafür entwickelst, mit wem du wirklich zusammenarbeiten möchtest, kannst du deine Aufmerksamkeit ganz auf diese Menschen richten. Und du wirst frühzeitig erkennen können, wann eine Kundin Stress bedeutet und eine Zusammenarbeit mit ihr vorzeitig abblocken. Das gilt nicht nur für den Weihnachtsmarkt.

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Google AI Mode: lohnt sich Bloggen überhaupt noch?

Dorothee macht sich Notizen

In ein paar Wochen ist ein Kurs bei der VHS angesetzt, den ich halten darf: „Blog als Erfolgsstrategie: Sichtbarkeit und Kundenbindung aufbauen“. Auch wenn ich die Inhalte erst kurz vorher fertigstellen werde, nehme ich mir einen Moment, um ein paar Gedanken festzuhalten. Während ich erste Notizen für die Kursinhalte mache, flattert über ein Blog-Abo der neueste Artikel von Judith Peters in mein Postfach und lenkt meine Aufmerksamkeit ab.

Der Titel des Artikels lautet „Bloggen in der Post-Google-Ära: Der Klick ist tot, lang lebe der Blog!„. Ich beginne sofort zu lesen und denke erst einmal, scheiße, warum soll ich eigentlich einen Blog-Kurs geben?

Warum ich mich das frage?

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