Komplizierte Probleme in Glück verwandeln – oder der Unterschied von komplex und kompliziert

Dorothee sitzt vor dem Bildschirm ihres PCs

Immer wieder begegne ich dieser Scheu und Ehrfurcht vor Technik (gerade bei Frauen), die sich manches Mal sogar als richtige Aversion und Abscheu ausdrückt: „Ich kann das nicht. Ich will das nicht. Mir ist das zu kompliziert.“ Und beliebig so weiter lauten die Argumente, um sich möglichst mit einer technischen Herausforderung nicht beschäftigen zu müssen.

Ich möchte hier den Blickwinkel gerne ein bisschen verschieben und dir erzählen, warum ich technische Herausforderungen liebe. Vielleicht hilft es dir dabei, selbst etwas gelassener mit dem Thema zu werden.

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„Das hast du dir selbst kreiert“

Eine Spiegelung der Alpen und von Dorothee, wie sie die Spiegelung fotografiert auf einer Balkontür

Neulich bei einem Gespräch erwähnte ich, dass ich einmal im Monat starke Kopfschmerzen habe. Mein Gegenüber meinte daraufhin, dass ich mir die ja selbst kreieren würde. Ich weiß noch, dass ich etwas irritiert von dieser Aussage war. Das klingt so, als würde ich in einen Laden gehen und bewusst aus dem Regal die Tüte mit der Aufschrift Kopfschmerzen auswählen, zur Kasse gehen, diese bezahlen und dann Zuhause regelmäßig einen Löffel davon einnehmen, um ganz bewusst einen Anfall zu haben.

Mir sind die Gedankengänge hinter so einer Aussage nicht unbekannt. So und ähnlich hatte ich sie auch lange. Aber natürlich läuft das nicht so einfach ab. Und diese Aussage, man erschafft sich seine Realität und damit auch seine Gebrechen und Leiden selbst, sind mit Vorsicht zu genießen. Vor allem, wenn man sie anderen um die Ohren haut. Daher möchte ich dieses Thema hier gerne genauer beleuchten.

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Wie will ich es?

Über das Wiederentdecken der eigenen Bedürfnisse.

Liebe Frau, lass dir diesen Satz mal auf der Zunge zergehen: Wie will ich es?
Fühlt sich das komisch an? Wird dir unwohl bei diesem Satz? Fühlt er sich gar verrucht oder verboten an?

Oft sind gerade wir Frauen darauf trainiert, immer genau zu wissen und zu spüren, was es braucht. Aber nicht für uns selbst, sondern für unser Umfeld. Die Antennen im Außen, die anderen abscannen, wer fühlt sich wie und was braucht es, damit sich alle wohlfühlen? Das macht uns wunderbar sozial kompatibel. Das ist an und für sich auch nichts schlechtes. Es geht nur leider dabei etwas Wesentliches verloren: das Gespür für uns selbst.

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Löffel-Liste

Dorothee sinnierend auf einer Bank im Sonnenschein; Fotografin: Dorothee Dickmann

Kennst du den Begriff Löffel-Liste? Die Löffelliste, aus dem Englischen Bucket-List, umfasst die Dinge, die wir in unserem Leben noch umsetzen und erfahren wollen, bevor wir den Löffel abgeben.

Und im Hinblick auf die Endlichkeit unseres Lebens ist es sinnvoll, wenn wir uns gelegentlich Gedanken darüber machen, was wir auf unserer Löffelliste stehen haben wollen oder bereits stehen haben. Es hilft dabei Prioritäten zu setzen.

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„Ech haul mech am Schmieten“

Die Abendsonne scheint zwischen den beiden Latten einer Bank-Rückenlehne hindurch

Das tiefe Gefühl von Gottvertrauen zu fühlen, ohne zu wissen, ob es einen Gott überhaupt gibt, darüber sinniere ich in diesem Artikel. Und beginne mit einer Anekdote, die mir meine Oma einst erzählt hat. Diese Geschichte hat sich viele Jahrzehnte zuvor in der Kirchengemeinde ereignet:

Der Pastor hielt eine Predigt und zitierte aus der Bibel die Stelle, wo es sinngemäß heißt, werft all eure Sorgen auf Gott, denn er sorgt für euch. Eine Frau hörte dieser Predigt zu. Einige Wochen später traf der Pastor sie und fragte nach ihrem Befinden. Und sie antwortete im Dialekt „Ech haul mech am Schmieten“ (Ich halte mich ans Schmeißen).

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PersönlichkeitsENTwicklung – wer bist du hinter dem, was du glaubst zu sein?

Menschen mit einer Maske im Gesicht stehen in einer Reihe; Foto: KI generiert

Persönlichkeitsentwicklung wird im Alltagsgebrauch als etwas verstanden, bei dem wir unserer Person etwas Positives hinzufügen, uns andere Verhaltens- und Denkweisen antrainieren, um zu einer besseren Version von uns selbst zu werden.

Was aber, wenn es eigentlich um etwas ganz Anderes geht?

Um dieser Frage nachzugehen, nehme ich das Wort PersönlichkeitsENTwicklung selbst genauer unter die Lupe. Herzliche Einladung zu einem kleinen Gedankenexperiment.

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Nonduale Analoge Dialoge

Ein Wassertropfen auf einem schwimmenden Blatt im Teich

Mit einem Freund, Tom de Toys, habe ich privat ein kleines Projekt gestartet. Aus unserem Austausch per Messenger entstand die Idee, sich endlich mal wieder analog zu treffen und die dabei entstehenden Gespräche aufzuzeichnen. Gesagt, getan und so entstanden die ersten Nondualen Analogen Dialoge, die auf YouTube zu finden sind.

Von unterschiedlichen Blickwinkeln aus, umkreisen und erforschen Tom und ich, mal ernst, mal mit einem Augenzwinkern, in diesen Gesprächen Themen wie Nondualität, ein Leben ohne Ich, Spiritualität, Glaube, Tod, Realität, Metaphysisches und wie das mit dem Leben allgemein so funktioniert und geben dabei sehr persönliche Einblicke und Bezüge zu unserem eigenen Leben. Dabei lassen wir keine Gelegenheit aus, gemeinsam zu lachen.

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Ja, Nein, Vielleicht – wie man kraftvolle Entscheidungen trifft

Eine Möwe fliegt über das Meer, Fotografin: Dorothee Dickmann

Es dreht sich ständig um sie und wir alle treffen sie täglich viele Male. Die meisten geschehen unbewusst und nach immer wiederkehrenden Ablaufmustern, so, dass wir gar nicht mehr darüber nachdenken müssen. Die Rede ist von Entscheidungen.

Je größer die Konsequenzen einer Entscheidung sind, umso mehr Zeit nehmen wir uns dafür, sie zu treffen. Manchmal quälen wir uns sogar viele Nächte, Wochen, Monate oder gar Jahre mit dem Für und Wider einer Entscheidung ab. Damit blockieren wir uns beim Weiterkommen. Denn eine bewusst getroffene Entscheidung ist ein wahrer Energiebooster und bringt uns voran. Wie also können wir sie gut treffen? In diesem Artikel zeige ich ein paar Hilfsmittel auf, die uns bei Entscheidungen voranbringen können.

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Dein Körper redet mit dir – hörst du zu?

Eine rosafarbene Kirschblüte, Fotograf: Pasja1000, pixabay.com

Redet nur der Körper? Oder ist es vielleicht sogar das Leben, das mit dir reden will? Und wie lässt sich diese Sprache verständlich übersetzen? Wie die innerwise Methode dabei helfen kann, darum soll es hier gehen.

Es ist mir in den letzten Jahren zu einer Gewohnheit geworden, körperliche Symptome direkt zu klären. Mit den Anwendungsmöglichkeiten von innerwise ist das ganz alltagstauglich mitten im Geschehen möglich. Und es ist so faszinierend, was dabei manchmal rauskommt. Erst kürzlich hatte ich eine solche Situation:

Mir war wie aus heiterem Himmel plötzlich total übel. Der naheliegende Gedanke, etwas Falsches gegessen zu haben, schied aus. Es passierte nämlich mitten beim Kochen und eigentlich hatte ich kurz zuvor noch Hunger gehabt. Warum also war mir plötzlich so schlecht?

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