Mein Januar 2026: Vorwärts, es geht weiter

Der erste Monat von 2026 ist bereits vorüber. Und ich mag mich mit folgender Feststellung wiederholen in meinen Rückblicken, aber ich finde es einfach krass, wie schnell die Zeit vergeht. Hatte das Jahr nicht gerade erst begonnen?

Nun denn, es ist, wie es ist, hier also der erste Rückblick für dieses Jahr. Darin staune ich über den recht rasanten Einstieg in mein Business-Jahr, das mit einem neuen Angebot begann und schlage ein Rad hinüber zur Haltung von Pfauen.   

Ein neues Angebot: Sichtbarkeits-Check-up

Der Januar brachte sichtbar nach außen, was bereits im Dezember in Rekordgeschwindigkeit Form angenommen hatte, mein neues Angebot: den Sichtbarkeits-Check-up. 

Während das Angebot im Dezember inhaltlich bereits fertiggestellt und mit einer Testkundin praktisch erprobt war, brauchte es jetzt im Januar noch eine Angebotsseite auf der Website. Und natürlich Inhalte, um das neue Angebot in die Welt zu tragen. Damit startete ich auch direkt nach dem ersten Januar-Wochenende.

Da auch mein Newsletter in dieser Woche rausgehen sollte, drückte ich aufs Gaspedal, denn die Neuigkeit vom Check-up sollte darin verkündet werden. Und so waren gleich die ersten Arbeitstage im Januar geprägt von High Energy und tatkräftiger, zielgerichteter Umsetzungskraft.

Bereits Mitte der Woche war alles sauber aufgesetzt und der Newsletter verschickt. Und das Beste: relativ unmittelbar danach hatte ich die ersten beiden Buchungen für den Check-up. Wow, was für ein Gefühl. Und eine wunderbare Bestätigung für mich, etwas geschaffen zu haben, was wirklich Anklang findet und gebraucht wird. 

Ein neues Freebie: Selbsttest Mini-Check

Auf meiner aktuellen To-Want-Liste steht als ein Punkt die Entwicklung eines neuen Freebies bzw. Leadmagneten. Ich hatte im Herbst bereits mit den ersten Ideen begonnen, merkte jetzt aber, dass sie inhaltlich nicht so gut zum Sichtbarkeits-Check-up passen, wie ich mir das wünschen würde.

So war klar, dass ich nochmal von Null beginnen muss. Aus zeitlichen Gründen schob ich diesen Punkt die nächsten drei Wochen von einer Woche in die nächste, bis ich in der letzten Januarwoche dann Nägel mit Köpfen machte.

Dank Ideen-Ping-Pong mit ChatGPT war meine bevorzugte Variante innerhalb weniger Stunden ausgearbeitet, formuliert und dann sogar noch in Canva designed. Um halb zehn abends druckte ich den Prototypen für mich aus und schickte ihn als PDF an zwei Kolleginnen zum Testen weiter.

Wenn im Inneren Klarheit darüber herrscht, was man erreichen möchte, kann es manchmal einfach so schnell gehen. Immer wieder faszinierend. Jetzt fehlt natürlich noch der Funnel mit Anmeldeformular und E-Mail-Automation, aber das ist Routine und steht für die erste Februar-Woche auf dem Plan. 

Was der Leadmagnet geworden ist? Ein Selbsttest mit zwölf Fragen für einen Sichtbarkeits-Schnell-Check inklusive Auswertung. Natürlich mit einer Überleitung zum großen Sichtbarkeits-Check-up, falls man danach noch einen Deep Dive ins Thema machen möchte. 

Die Startseite der PDF des Prototypen Sichtbarkeits Schnell-Check
Das Titelblatt des neuen Leadmagneten

Jahresplanung 2026

Gehen wir noch mal kurz zurück zum Jahresanfang. Ich hatte mir ab dem 22. Dezember bis einschließlich des ersten Januarwochenendes selbst freigegeben. Zum einen hatte ich nach einem sehr arbeitsintensiven 2025, insbesondere auch in den letzten beiden Monaten, und wenig Urlaub über das Jahr gesehen, das Bedürfnis nach Auszeit.

Und gleichzeitig ist das Jahresende mit seiner Aneinanderreihung von Feiertagen, Verabredungen und einem Geburstag gleich zu Jahresbeginn weder richtig zum Ausruhen noch Weiterarbeiten geeignet.

Es gelang mir dennoch, einen einigermaßen gelungenen Ausgleich zwischen Ruhebedürfnis und Zeiten in Gesellschaft herzustellen und beides zu genießen und sogar meinen Jahresrückblick zu schreiben.

Am ersten Sonntag des neuen Jahres nahm ich mir, wie sonntags üblich, die Zeit für meine Wochenplanung und dehnte sie gleich zur Jahresplanung aus. Mit dem Jahresrückblick Ende Dezember hatte ich 2025 für mich abgeschlossen und nun wollte ich meinen Blick ganz bewusst nach vorne richten.

Ich legte mir die großen Eckpunkte fest, an denen ich mich dieses Jahr entlanghangeln will und brach sie in Teilaufgaben auf das erste halbe Jahr und dann auf das erste Quartal herunter. Die Jahresplanung habe ich nur auf Papier für mich selbst erstellt, aber die wichtigsten Punkte werden im Laufe des Jahres Einzug in die To-Want-Listen finden.

Und so konnte ich am ersten Arbeitsmontag klar ausgerichtet und mit vollem Elan loslegen. Womit sich der Kreis zum ersten Kapitel in diesem Rückblick schließt. 

Workshop Wünsch dir was

Am vorletzten Wochenende hatte ich die Gelegenheit, am Workshop “Wünsch dir was” (unbezahlte Werbung) meiner Kollegin Elin Hanna Klumb teilzunehmen. Das war ein Visionboard-Workshop, bei dem es sehr haptisch zugeht, da man sich die benötigten Bilder aus Zeitschriften heraussucht, die Elin in ihrem gemütlich eingerichteten Kontor in Drensteinfurt in riesigen Stapeln zur Verfügung stellt.

Neben der stillen Beschäftigung mit den eigenen Wünschen und der Gestaltung des Visionboards gab es von Elin noch Input zum Thema Veränderung und sie arbeitete mit jeder Teilnehmerin ein konkretes Ziel heraus, das noch drei Wochen weiterhin von ihr mit einer geführten Meditation begleitet wird. Mir haben die sechs Stunden im Kontor sehr gut getan und ich freue mich, dass es so kurzfristig geklappt hat. 

Das Visionboard hängt jetzt in meinem Büro und macht sich dort gut.

Meine Blogartikel im Januar

In der To-Want-Liste habe ich mir zum Ziel gesetzt, im ersten Quartal mindestens zwölf Artikel zu schreiben. Und das hat im Januar bereits wunderbar geklappt. Die Artikel-Ideen kamen wie von alleine und mussten nur noch niedergeschrieben werden. Diese hier sind es geworden:

To-Want-Liste für das 1. Quartal
Die beruflichen und privaten Ziele und Wünsche für das erste Quartal. Ich habe die Liste überschaubar gehalten, um möglichst viele Erfolge einheimsen zu können. Packe ich zu viel auf die Liste, setze ich mich selbst unnötig unter Druck. Aber sich das ein oder andere immer wieder in Erinnerung rufen zu können, hilft mir dabei, Dinge, die mir eigentlich wichtig sind, im Trubel des Alltags nicht aus den Augen zu verlieren. 

Viral gehen – wie sinnvoll ist das wirklich?
Dieser Artikel gehört  in die Kategorie Strategisches Bloggen. Ich habe hier einige neue Aspekte zum Thema eingefügt, die in diesem Artikel nicht oder etwas anders formuliert enthalten sind. Und ich habe sehr bewusst mit den Zwischenüberschriften gearbeitet. Die Umsetzung und Erkenntnisse dazu basieren auf einer Auswertung mit der Google Search Console. Und was soll ich sagen: aus dem Stand von der Veröffentlichung zu knapp 3.800 Impressionen bei Google in drei Wochen. Strategie ist aufgegangen. Mega. 

Diagnose Social Müdia
Ich sehe es immer wieder bei Kundinnen und kenne es auch von mir: man postet und postet und nichts passiert. Und dann kommt die Erschöpfung und das Grübeln, warum man all diese Zeit in eine Plattform investiert, die einem scheinbar nichts zurückgibt. In diesem Artikel zeige ich drei Ursachen auf, die zu Social Müdia führen können. 

Diagnose Verzweiflungs-Marketing
Wenn es gerade zu Beginn einer Selbständigkeit mit dem Marketing nicht sofort klappt und die eingeschlagenen Wege keine Erfolge spüren lassen, dann kommt sie: die Versuchung. Und wenn man ihr erliegt, passiert das, was ich Verzweiflungs-Marketing nenne. Es wird getrickst, mit der Gefahr, Vertrauen zu verspielen. Im Artikel nenne ich Beispiele für Verzweiflungs-Marketing. 

Strategisches Marketing versus intuitives Marketing
Wie mit dem Blogartikel “Viral gehen” gezeigt, kann strategisches Marketing uns nach vorne bringen. Im Gegensatz dazu gibt es das intuitive Marketing, das sich mehr auf Erfahrung, Intuition und spontane Impulse stützt, als auf Zahlen und Daten. In diesem Artikel zeige ich, wie sich beide Ansätze miteinander verbinden lassen. Es braucht kein Entweder-oder, sondern ein Sowohl-als-auch. 

Social Media Offensive

Man lehrt ja in der Regel das, was man selbst am meisten braucht 😉
Und ich durfte feststellen, dass ich bei mir selbst in punkto Sichtbarkeit immer noch allzu gerne die Tarnkappe aufziehe. Blogartikel posten? Kein Problem. Aber die Blogartikel dann anderswo zu teilen und auf sie hinzuweisen? Auweia. Da wird es schwierig. 

Da ich jetzt selbst lange unter Social Müdia gelitten habe und im Zuge meiner Neuausrichtung die Themen, mit denen ich rausgehen möchte, neu sortieren musste, war eine übergangsweise Schonfrist akzeptabel. Aber über den Punkt bin ich hinaus. Ich schreibe schon längst wieder regelmäßig im Blog und damit darf ich jetzt im größeren Stil wieder nach draußen gehen.

Daher habe ich mir Ende Januar selbst eine Social Media Offensive verordnet. Ein bisschen strategisch, aber vor allem, um es einfach zu machen und mich der Sichtbarkeit auszusetzen. Um dann mit dem umzugehen, was an Mindfunk und Selbstwerteinbrüchen an die Oberfläche gespült wird. Und ja, es kommt was hoch. Auch wenn es unangenehm ist, ich kann es halten. Und wenn es genug gehalteln ist, übernimmt mein Mantra aka Jahresmotto “Weiter” und ich mache einfach weiter.  

Im Zuge der Offensive entstanden auch sechs kleine Mini-Geschichtchen: die Geschichten aus der Blogosphäre – die geschriebene Seite des WWW. Das kam wie angeflogen und war sofort niedergeschrieben. Sollte also raus in die Welt. Hier ist Nummer 1, der Rest wird nach und nach aus Instagram ausgespielt. Wenngleich ich auch überlege, wie ich sie im Blog verorten könnte.

Hier ist die erste davon:

Ein neues Format für Social Media, um meinen Blogartikeln mehr Reichweite zu verschaffen: das Zitat-Posting.

Was sonst noch so los war

Ein verschneiter Waldweg in Solingen Burg
Der Januar zeigt sich zeitweise frostig und verschneit.
Ein verschneiter Pfad neben einem Bachlauf in Solingen Burg, Fotografin Dorothee Dickmann
In dieser verzauberten Winterwelt ist ein Spaziergang umso schöner.
Dorothee steht im verschneiten Wald
Ein Morgenspaziergang vor der Arbeit, um das schöne Wetter zu genießen, bevor ich am Schreibtisch versacke 😉

Mitte Januar hatte ich einen Sonntag mit Nix, also keine Termine und Verpflichtungen. Neben Ausschlafen und einem ganz langsamen Start in den Tag überlegten mein Mann und ich, ob wir das Nix doch noch mit Aktivität füllen wollen. Wir glichen ein paar Ideen ab, dann kam mir der spontane Gedanke, in den Solinger Tierpark Fauna zu gehen. Seit Jahren bin ich nicht dort gewesen, die Kinder sind halt irgendwann zu groß dafür.

Da ich mich in den Tagen zuvor ein wenig mit der Haltung von Pfauen beschäftigt hatte, wollte ich gerne Pfauen in echt sehen. Vor vielen Jahren hatte ich bei einem Besuch in dem Park das Glück, den Pfau mit aufgeschlagenem Rad sehen zu können. Ich konnte meinen Mann überreden und so fuhren wir los.

Sonntags bei Sonnenschein in den Tierpark… Ich mag so überlaufene Tage ja eigentlich überhaupt nicht und hatte kurz den Gedanken, dass es eine Schnapsidee war. Doch wir hatten Glück mit dem Parken und auch das Warten in der Kassenschlange war nicht überstrapazierend. Und im Park verläuft es sich dann ja. Auf den Spielplatz und in die überfüllte Gastronomie mussten wir nicht, wir hatten ja keine quengelnden Kinder dabei.

Wir drehten unsere Runde, erfreuten uns an putzigen Erdmännchen, kraulten dem Zebu den Rücken, staunten über emsige Ameisen, die quer durch die Terrarium-Halle Blätter zu ihrem Hügel schleppten und überall hielt ich Ausschau nach dem Pfau. Er war leider nirgends zu sehen.

Eine Tierpflegerin, die unseren Weg kreuzte, sprach ich darauf an. Wie schon vermutet, die Pfauenhaltung musste aufgegeben werden, weil der Pfau sich nicht an Grundstücksgrenzen gehalten und sich an den Pflanzen in Nachbargärten gütlich getan hatte. Die Nachbarn fanden das nicht so gut und es gab Beschwerden.

Tja, nach den Erfahrungsberichten, die ich bereits online gelesen hatte, fügte sich das letzte Puzzleteil: in unserem Garten ist kein Platz für Pfauen. Obwohl ich sie genau wegen dieser Eigenschaft so faszinierend finde – freiheitsliebend – ist das auch die Eigenschaft, die bei der Haltung immer wieder für Probleme sorgt. Pfauen kennen keine Grenzen, schlafen in dem Baum, den sie selbst auswählen und zu ihren Nahrungsvorlieben gehören unter anderem Blüten, Samen und Grünzeug, ganz gleich, ob es sich um Nachbars Salat oder die Blüten seiner Rosen handelt. Und auch die lauten Rufe der Tiere werden schnell zum Ärgernis. Seufz. Dabei sind diese Tiere soooo schön und anmutig. 

Statt weiter über die Pfauenhaltung zu sinnieren, habe ich stattdessen im Garten mit dem Rückschnitt begonnen. Einen Samstag kämpfte ich mich durch einen ziemlich außer Rand und Band geratenen Kirschlorbeer, den wir mit der Gartenübernahme vor zehn Jahren geerbt hatten und der mächtig in Höhe und Breite geschossen war. Da er solitär und an der Grundstücksgrenze steht, hatte ich ihm das lange gewährt, aber jetzt doch mal radikal die Säge angelegt und viele Triebe eingekürzt.

Wenn man in ein gewisses Alter kommt und eine überwiegend sitzende Tätigkeit ausübt, dann wird es irgendwann kritisch. Ohne mich in Details zu verlieren, Fakt ist, ich brauche mehr Bewegung. Und meine Spaziergänge im Wald reichen dafür nicht mehr aus. Passenderweise bekam ich die Einladung zu einer Probestunde KAHA. Mir war diese Bewegungsform neu, aber sie gefällt mir und ich habe die Probestunde gut verkraftet. Sie war angenehm herausfordernd, aber nicht überfordernd. So sagte ich den Kurs (unbezahlte Werbung) nach ein paar Tagen Bedenkzeit zu und habe den ersten Schritt zu mehr Bewegung gemacht. Und jetzt immer schön in Bewegung bleiben 🙃

Das letzte Januar-Wochenende war ein sehr geselliges. Verschiedene Treffen mit Freunden und Freundinnen, gutes Essen und lange Spaziergänge. Das war sehr schön. 

Und damit ist der Monat vorüber. Willkommen Februar. 

2 Antworten auf „Mein Januar 2026: Vorwärts, es geht weiter“

  1. Liebe Dorothee,

    vielen Dank für deinen Rückblick.
    „Social Müdia“ hat es bei mir auf den Punkt getroffen.
    Genauso fühle ich mich, obwohl ich ohnehin noch nie sonderlich aktiv war. Deshalb ist meine Abkürzung SM. Fühlt sich genauso an. Wie eine digitale Folter.

    Liebe Grüße und hab einen zauberhaften Februar.

    Marion

    ✅ Datenschutzerklärung akzeptiert

    1. Liebe Marion,
      ja, der Vergleich ist auch gut 😉 Mich verbindet tatsächlich eine Art Hass-Liebe mit Social Media. Daher kann ich es auch nicht ganz lassen. Aber Zuhause bin und bleibe ich in meinem Blog.
      Auch dir wünsche ich einen wunderbaren Februar. Gestern kamen schon die ersten Kraniche über unserem Haus Richtung Norden geflogen. Der Frühling kann also nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen.
      Liebe Grüße zurück von
      Dorothee

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