Der erste Artikel, den ich im Rahmen einer Blog-Challenge geschrieben habe, war eine To-Want-Liste. Ich finde das Format klasse, habe aber direkt im nächsten Quartal geschlabbert und keine geschrieben. Es gab genügend überzeugende innere Stimmen, die der Meinung waren, dass ich das jetzt nicht brauche und überhaupt…
Doch im Laufe der drei Monate immer mehr grüne Haken setzen zu können, ist einfach ein zufriedenstellendes Gefühl. Und dass theoretisch die ganze Welt dabei zugucken könnte, ob es mir gelingt oder nicht, sorgt für den nötigen Wumms, die sich selbst gesteckten Ziele nicht allzu sehr schleifen zu lassen 😉
Also denn, hier nun eine neue To-Want-Liste, diesmal für das 2. Quartal 2025. Und am Ende der Liste erkläre ich auch noch, warum es To-Want und nicht To-Do heißt.
Die Themen auf dieser Liste sind kunterbunt und nicht sortiert nicht nach privaten oder beruflichen To-Wants. Noch sind sie knapp formuliert, aber im Laufe des Quartals werde ich die Liste aktualisieren und öffentlich machen, was ich erreicht habe und was ggf. auch nicht und ein paar erläuternde Worte zu den einzelnen Punkten ergänzen.
Update: Es ist der 30.06.2025 und heute ist Tag der Berichterstattung und ehrlichen Antwort, was im letzten Quartal funktioniert hat oder nicht. Anhand der farbigen Markierung erkennt man direkt, was geklappt hat und was nicht. Gelb hinterlegt ist der Teil, wo ich angefangen oder mir wirklich Mühe gegeben habe, das Ziel zu erreichen, es aus welchen Gründen auch immer, aber nicht ganz geklappt hat. Die Begründungen stehen bei jedem Punkt dabei.
Die To-Want-Liste
- 🟨 Mindestens 12 Blogartikel schreiben. Das hat nicht ganz so geklappt, wie gewünscht. Immerhin sind es 9 Artikel geworden, daher vergebe ich hier das gelbe Siegel für meine Bemühungen 😉
- ✅ Einen Spieleabend machen. Das hat geklappt und es wurde mit großem Einsatz das Spiel Mischwald gespielt. Was auch sonst. Ich freue mich schon auf weitere Runden.
- 🟨 Ein Netzwerktreffen mit meinen selbständigen Freundinnen durchführen. Gut Ding will Weile haben und es war ein wirklicher Akt, einen Termin zu finden, wo alle vier beteiligten Personen können. Das war erst im August der Fall, daher ist das in diesem Quartal nicht mehr zu schaffen.
- 🟨 Einmal im Monat an einen Ort gehen, an dem ich noch nicht war. Das war mir echt ein bisschen aus dem Fokus geraten. Aber ich habe den wunderschönen Ort Waldhof Hackhausen kennenlernen dürfen.
- ✅ Eine geführte Phantasiereise veröffentlichen. Yes, was lange währt, wird endlich gut. Am 5. Mai sind beide Phantasiereisen mit dem Titel „Gehalten sein“ online gegangen und jetzt über meine Website erhältlich. Und ich habe schon sehr schöne Rückmeldungen dazu erhalten.
- 🟨 Einen Mädelsabend machen. Auch hier ist das Thema Terminfindung so eine Sache. Wir haben uns jetzt aber ein ganzes Wochenende im Juli geblockt, daher holen wir alle verpassten Termine aus diesem Quartal an einem Wochenende im Juli nach. Darum gelb.
- ✅ 5-mal pro Woche im Wald spazieren gehen. Ich war viel draußen. Nicht nur im Wald, auch im Garten. Das zählt auch. Daher kann ich hier guten Gewissens einen grünen Haken setzen.
- 🟨 Mein Englisch aufbessern. Versuch Nummer 2 😉 Nun ja, Luft nach oben ist da auf jeden Fall. Aber ich würdige mit der gelben Farbe immerhin meine Bemühungen, bei Artikeln auf Englisch nicht sofort den Übersetzen-Button zu drücken. Und ich habe es sogar mal mit einem englischsprachigen Podcast versucht, aber da bin ich kläglich gescheitert. Das funktionierte nur, wenn ich die Transkription mitlaufen ließ.
- ✅ Mein Angebot neu strukturieren. Oh yes, da ist Dank des Mentoring-Programms, dass in diesem Quartal noch lief, auf jeden Fall deutlich weitergekommen und das sieht man jetzt auch auf meiner Website (siehe nächster Punkt).
- ✅ Die Inhalte meiner Website überarbeiten. Das war innerhalb von drei halben Arbeitstagen erledigt. Wenn die Ausrichtung wieder klar ist, fließen die Worte und so sind alle wichtigen statischen Seiten jetzt auf dem aktuellen Stand. Zum Beispiel die Startseite.
- 🟨 Regelmäßig auf Social Media posten, mindestens 3x pro Woche. Also ich war zwar aktiv auf Social Media, aber so übermäßig motiviert bin ich die letzten Wochen nicht, daher gibt es nur gelb, weil ja, es war einigermaßen regelmäßig, aber nein, es war im Endergebnis nicht 3x pro Woche. Insgesamt war es in diesem Quartal: 36 Stories, 14 Reels und gerade mal 2 Beiträge.
- ✅ Das Buch „Sich(er) fühlen“ von Kathleen Kunze zuende lesen. Nachdem ich mich mit einer sehr netten Psychologin unterhalten habe, die ich über LinkedIn kennenlernte, wurde mir das Thema noch mal richtig vor Augen gehalten. Denn ja, das Nervensystem kann sich sogar vor der Nervensystemregulation drücken, wenn es sich nicht sicher ist, ob das wirklich so gut ist. 🤣 Nachdem das geklärt war, habe ich das Buch sofort zuende gelesen und zwar den Teil mit den praktischen Übungen! (siehe weiter unter Punkt 16)
- ✅ Band 10 und 11 der Flavia de Luce-Krimireihe lesen. Im April habe ich beide Bände innerhalb von vier Tagen verschlungen. Jetzt habe ich alle Bände gelesen und hoffe, es gibt noch eine Fortsetzung…
- ✅ Mit meinem Mann essen gehen. Ich hatte schon kurz die Befürchtung, dass wir es nicht rechtzeitig hinbekommen. Aber Mitte Juni war es dann soweit. Wir hatten einen Termin in Wuppertal und sind danach ganz spontan noch türkisch essen gewesen. Und lange sitzen geblieben, weil sich noch ein nettes Gespräch mit einer Tischnachbarin ergeben hat.
- ✅ Einen Frühjahrsputz im Blog durchführen. Haha, das nenne ich eine Punktlandung. Am 30.6. durchgeführt, also am letzten Tag des Quartals.
- ✅ Zwei Tools zu Nervensystemregulation ausgiebig testen und im Alltag integrieren. Wie unter Punkt 12 schon erwähnt, habe ich ein Buch zum Thema Nervensystemregulation zuende gelesen und probiere mich durch die Übungen. Ich habe schon mehr als zwei Anwendungen getestet und nehme mir nahezu täglich bewusste Momente, um sie anzuwenden und zur Routine werden zu lassen. Das schönste daran ist ja, dass es auch Übungen gibt, die man sogar unbemerkt in Begegnungen anwenden kann. Es gibt also wirklich keine Ausreden, sie nicht zu nutzen. Über meine Erfahrungen damit werde ich noch mal gesondert berichten.
- ❌ Jeden Tag tanze ich mindestens 5 Minuten. Täglich Bewegung, ja. Täglich tanzen, nein. Hat nicht geklappt. Auch wenn ich schöne tanzende Momente hatte.
- ✅ Die Online-Kurse aus dem Mentoring-Programm alle durcharbeiten. Durchgearbeitet habe ich sie alle. Die Umsetzung erfolgt jetzt mit kleinen, vielen Schritten.
- ✅ Mindestens einen Newsletter versenden. Meine neu veröffentlichten Phantasiereisen sind per Newsletter versandt worden. Und für den nächsten ist immerhin schon der Entwurf geschrieben.
- ❌ Einen Saunatag mit meinem Mann machen. Hätten wir besser machen sollen, als es noch kalt war. Jetzt im Hochsommer mag ich nicht. Wir fahren daher lieber an den Badesee.
- ✅ Die Lagerfeuer-Saison eröffnen und Stockbrot machen. Oh ja, diese Saison ist eröffnet und es gab schon viermal Lagerfeuer. Das letzte Lagerfeuer hatten wir am Sommersonnenwende-Tag. Und ich habe schon jede Menge Stockbrot intus. 😁
- ❌ Ein Konzert besuchen. Nö. Einfach nö.
- ✅ Die Wohnung weiter ausmisten und die Sachen auf einem Flohmarkt verkaufen. Ich glaube, mit Wohnung ausmisten wird man nie fertig, aber wir haben Ende April am Hofflohmarkt in Burg teilgenommen und das hat richtig Spaß gemacht.
- ❌ Pinterest als Möglichkeit erkunden, um Blogartikel zu promoten. Zuviel, was gemacht werden will. Passte irgendwie nie. Nehme ich noch mal mit ins nächste Quartal.
- ❌ Eine Sing-Stunde nehmen. Oft daran gedacht. Aber niemanden rausgesucht, mit dem ich das machen könnte. Ich glaube, da liegt ein großes Vermeidungsverhalten drauf. Immerhin, eine Übung aus der Nervensystemregulation ist es, laut zu Summen. Und das habe ich schon öfter gemacht und diese Vibration im Körper lockert wirklich auf.
- ✅ Ein neues Rezept ausprobieren. Zugegeben, es war ein wirklich sehr, sehr einfaches Rezept. Aber es war neu und es war lecker: Dattel-„Snicker.s“. Einfach eine Dattel der Länge nach aufschneiden, mit einem Messer Erdnussmus einfüllen und sofort in den Mund. Eine köstliche Leckerei. Man kann das Ganze auch noch mit geschmolzener Schokolade überziehen und abkühlen lassen, aber ist gar nicht nötig.
Warum heißt es To-Want und nicht To-Do?
Bei dieser Liste geht es nicht darum, unliebsame To-Dos abzuarbeiten. Ganz im Gegenteil geht es darum, den Dingen Fokus und Aufmerksamkeit zu schenken, die uns wirklich am Herzen liegen. Die uns erfreuen oder im positiven Sinne brennen lassen. Die Dinge, die unsere Neugier befeuern, uns lebendig fühlen lassen und auf die Momente in unserem Leben einzahlen, bei denen wir später sagen können, dafür hat es sich gelohnt hier zu sein.
Und es dürfen auch Punkte auf der Liste sein, die unseren Ehrgeiz herausfordern. Aber da sollten man genau hineinspüren: wofür brennst du wirklich, was macht dir wirklich Spaß und Freude? Vielleicht auch, was würde dich auf deinem Weg voranbringen und einem Ziel näherbringen, das du wirklich, wirklich gerne erreichen möchtest? Und grenze es ab von den Dingen, die du sowieso im Alltag machen wirst.
Von daher lade ich dich herzlich ein, deine eigene To-Want-Liste zu erstellen. Das Quartal hat gerade begonnen, ein perfekter Zeitpunkt. Aber auch jeder andere Zeitpunkt ist perfekt, um einzusteigen.
Wie das mit der To-Want-Liste genau geht, kannst du auch hier nachlesen.
Hi Dorothea,
hier steht ein Spieleabend. Ich bin begeistert. Wir spielen jeden Abend und haben neue Spiele entdeckt: The game und Hitster.
The game ein Kartenspiel. Kooperativ und trotzdem spannend.
Für Hitster brauchst du ein Handy. Auf den Karten ist ein QR-Code. Du tippst, wann das Lied entstanden ist. Als Bonuspunkte kannst du Interpret und Titel nennen. Allein die Musik macht sofort gute Laune.
Beide Spiele dauern kurz und heben derart die Stimmung.
Liebe Grüße
Jutta
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Hallo Jutta,
oh ja, The Game haben wir auch. Das spiele ich auch sehr gerne. Allerdings ist es immer wieder ein Herausforderung, nicht so viel zu quatschen bei dem Spiel 😂. Wie streng handhabt ihr das? Wir sind da eher großzügig 🤭
Hitster kenne ich gar nicht, klingt aber so, dass ich da gegen meinen Mann keine Chance hätte, er ist ein wandelndes Musiklexikon.
Unser gemeinsames tägliches Spiel ist das Würfelspiel „Noch mal“. Und Backgammon geht bei uns auch immer mal eben zwischendurch.
Liebe Grüße zurück
Dorothee